Oberkirchenrätin Anke Spory und Oberkirchenrat Jan Polzer ins Amt eingeführt
Letzte Tagung der 13. Landessynode der Evangelischen Landeskirche in Baden ist eröffnet
Karlsruhe/Bad Herrenalb, (21.04.2026). Mit einem Festgottesdienst zur Einführung von Oberkirchenrätin Anke Spory und Oberkirchenrat Jan Polzer begann am Dienstag in der Klosterkirche in Bad Herrenalb die zwölfte Tagung der 13. Landessynode der Evangelischen Landeskirche in Baden. Bis Samstag, 25. April, werden die Delegierten unter der Leitung von Synodalpräsident Axel Wermke ein letztes Mal in dieser Besetzung im Haus der Kirche tagen, ehe sich im Herbst die 14. Landessynode für ihre sechsjährige Amtszeit konstituiert.
„Seit Anfang März bereichert ihr beide das Kollegium, leitet das Personalreferat und das Rechtsreferat und seid mit großem Schwung in das kalte Wasser gesprungen. Heute sitzen wir auf der Bank am Beckenrand und führen Euch auch gottesdienstlich ein“, sagte Landesbischöfin Heike Springhart zur Einführung von Anke Spory und Jan Polzer.
In aller Leitung in der Kirche sei das Wechselspiel aus dem Hören entscheidend. Es brauche Antennen, die auf Empfang geschaltet sind, und offene Ohren für das, was die Stimme Christi in dem allgemeinen Stimmengewirr unserer Tage zu sagen habe. Und es brauche den klaren, freundlichen und guten Blick auf die Menschen, mit denen man gemeinsam unterwegs sei. „In den letzten Wochen war schon zu spüren, welch ein Schatz ihr für unsere Landeskirche seid. Wie schön, dass ihr euch habt rufen lassen“, betonte Springhart.
In ihrer Predigt zum Vers „Es ist noch nicht erschienen, was wir sein werden“ (1. Joh. 3,2) thematisierte Anke Spory, die auch als Ständige Vertreterin der Bischöfin verpflichtet wurde, eine Frage, die sich heute gesellschaftlich, politisch und auch in der Kirche stelle: „Welches Bild von Zukunft haben wir, wenn das Wachstumsnarrativ buchstäblich an seine Grenzen gekommen ist?“
Die Kirche der Zukunft müsse, so Spory, sich nicht mehr so sehr daran messen lassen, welche Reichweiten und Wachstumskurven sie erreiche, sondern ob sie die Lebensform einer „beloved community“ bewahre, Orte freihalte, um sie einzuüben, und Schwellen absenke, um auch die einzuladen, denen die Rituale und Gebete fremd seien. „Die Kirche der Zukunft ist bewegte und bewegende Gemeinschaft unterwegs zwischen schon jetzt und noch nicht, belebt von Menschen, die nicht weltflüchtig, sondern zukunftssüchtig sind.“
Mit der ersten Plenarsitzung, die im Internet per Livestream übertragen wird, beginnt am Mittwoch, 22. April, um 9.15 Uhr der zweite Tagungstag. Hier wird Landesbischöfin Heike Springhart im Laufe des Vormittags ihren aktuellen Bericht vorlegen, bevor Sibylle Rolf und Joost Wejwer Einblicke in Ausbildungswege und Anstellungen bei theologischen Berufen geben.
In aller Leitung in der Kirche sei das Wechselspiel aus dem Hören entscheidend. Es brauche Antennen, die auf Empfang geschaltet sind, und offene Ohren für das, was die Stimme Christi in dem allgemeinen Stimmengewirr unserer Tage zu sagen habe. Und es brauche den klaren, freundlichen und guten Blick auf die Menschen, mit denen man gemeinsam unterwegs sei. „In den letzten Wochen war schon zu spüren, welch ein Schatz ihr für unsere Landeskirche seid. Wie schön, dass ihr euch habt rufen lassen“, betonte Springhart.
In ihrer Predigt zum Vers „Es ist noch nicht erschienen, was wir sein werden“ (1. Joh. 3,2) thematisierte Anke Spory, die auch als Ständige Vertreterin der Bischöfin verpflichtet wurde, eine Frage, die sich heute gesellschaftlich, politisch und auch in der Kirche stelle: „Welches Bild von Zukunft haben wir, wenn das Wachstumsnarrativ buchstäblich an seine Grenzen gekommen ist?“
Die Kirche der Zukunft müsse, so Spory, sich nicht mehr so sehr daran messen lassen, welche Reichweiten und Wachstumskurven sie erreiche, sondern ob sie die Lebensform einer „beloved community“ bewahre, Orte freihalte, um sie einzuüben, und Schwellen absenke, um auch die einzuladen, denen die Rituale und Gebete fremd seien. „Die Kirche der Zukunft ist bewegte und bewegende Gemeinschaft unterwegs zwischen schon jetzt und noch nicht, belebt von Menschen, die nicht weltflüchtig, sondern zukunftssüchtig sind.“
Mit der ersten Plenarsitzung, die im Internet per Livestream übertragen wird, beginnt am Mittwoch, 22. April, um 9.15 Uhr der zweite Tagungstag. Hier wird Landesbischöfin Heike Springhart im Laufe des Vormittags ihren aktuellen Bericht vorlegen, bevor Sibylle Rolf und Joost Wejwer Einblicke in Ausbildungswege und Anstellungen bei theologischen Berufen geben.
Die Plenarsitzung am Mittwoch wird öffentlich übertragen unter www.ekiba.de/landessynode/fruehjahrstagung2026
Hier gibt es auch weitere Informationen zur Frühjahrstagung der Landessynode und den vorläufigen Zeitplan.



